Sicherheits-Illusion durch Biometrie
In der aktuellen taz ist ein lesenswertes Interview mit dem Bundesbeauftragten für Datenschutz, Peter Schaar, über Biometrie im geplanten Reisepass.
Herr Schaar spricht sich nicht nur gegen eine (zentrale wie dezentrale) Speicherung der Daten bei den Behörden aus, sondern auch generell gegen die Fandung mit biometrischen Merkmalen, sieht die Sicherheitsrisiken beim Einsatz von RFID und verurteilt die Einführung der Pässe durch Innenminister Otto Schily als staatlichen Aktionismus mit gefählichem symbolischen Wert.
Und da ich nun schon zum vermehrten male die taz verlinkt habe, noch ein Hinweis:
Die taz nrw braucht bis zum 30.Juni 1000 Abos um ihren Fortbestand zu sichern. “nrw retten. taz abonnieren”.
Update: Der CCC “begrüßt ausdrücklich” in einer Stellungnahme den Tätigkeitsbericht des Bundesbeauftragten für den Datenschutz.
Bei netzpolitik.org gibts Weiteres zur Debatte und die Tagesschau hat auch einen kurzen Video-Beitrag.
am 21. April 2005 um 16:21 Uhr.
Wieder ‘ne Schilyschote
Heute ist es wieder soweit. Ich moechte gern recherchieren wo unser innenminister seine underpants bezieht, mich dort per gekonnter wallraffiade einsickern lassen und …